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Und die Zeit nach Corona?

Kaum glauben wir die Coronakrise überstanden zu haben, meinen wir uns nicht mehr um die weit folgenreichere Klimakrise kümmern zu müssen. Schließlich haben wir uns ja mit unserem disziplinierten Verhalten ein paar Tage Erholung verdient. JA, ABER, als Kehrseite der Medaille unserer rücksichtslosen Ausbeutung natürlicher, kultürlicher wie menschlicher Ressourcen (= Vermögen) darf die weitaus folgenreichere Klimakrise  UND das soziale Auseinanderdriften unserer Gesellschaft nicht einfach verdrängt werden.

Derartige Themen schieben wir schon lange genug vor uns her. Damit muss jetzt Schluß sein, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, dass in absehbarer Zeit ein menschenwürdiges Leben auf unserem Planeten arg in Bedrängnis gerät.

NEIN, ich bin kein Weltuntergangs oder Verschwörungsphantast und erst recht kein Populist auf Sündenbocksuche für das eigene Versagen. Es ist höchste Zeit, dass wir einsehen mit unserem WAY of LIFE UNS und UNSEREN PLANETEN an einen Abgrund gebracht zu haben, den wir alle fürchten kennenzulernen. Insgeheim ahnen wir wie es dort aussehen wird und dass sich keiner von uns davon freikaufen werden kann. Es gibt keinen Planeten B, somit sitzen wir alle im selben Boot. 

 

Die Generationenstiftung kümmert sich seit 2013 Zeit um nachhaltige Entwicklungen in unserem Land. Der Jugendrat der Generationstiftung hat nach der Publikation seines lesenswerten Werks im Jahr 2019 Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen!: 10 Bedingungen für die Rettung unserer Zukunft. aktuell seine berechtigten Forderungen eingedampft und auf die Bewältigung der Coronakrise als einen anders gearteten Rettungsschirmgedanken zugeschnitten. Bitte schaut Euch das Video an, überlegt gut und urteilt selbst.

Ich habe größen Respekt vor der Arbeit der Stiftung und ihres Jugendrates. Es ist beruhigend für mich, dass es mehr Menschen wie DU und ICH gibt, die endlich die Warnungen der Natur- und Geisteswissenschaften ernst nehmen und handeln. Sie werden in der Literaturliste Bemerkenswertes einige Werke finden, die schon in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts vor aktuell präsenten Problemen und Krisen warnten. 

 

Wir genießen den Luxus eines demokratischen Systems. Wenn wir Mitbestimmungsmöglichkeiten nutzen, können wir den Weg in eine bessere Richtung lenken. Das wird kein bequemer Weg, aber wer hat behauptet, dass (Über)leben etwas mit Bequemlichkeit zu tun hat?                 

  

Rettungsschirm der Generationenstiftung